Dampfsauna

Die Dampfsauna funktioniert etwas anders, als man es von der finnischen Sauna gewohnt ist. Erst einmal braucht man keine extra Holzkabine: Die Dampfdusche ist schon in der Lage, eine schone Sauna zuzulassen.

Auch der Saunaofen, wo man immer Wasser reinkippen muß, um die Luft erträglicher zu machen, fällt weg. Die Dampfsauna erzeugt von sich aus eine hohe Luftfeuchte, und das auch nur bis zu erträglichen 60 Grad.

Dampfsauna im Badezimmer

Durch eine Kombination von Duschkabine und Sauna kann man sich sogar in einem Badezimmer diese Sauna aufstellen und auch wie eine ganz normale Duschkabine nutzen. Wenn es sein muß, braucht nur der Dampfgenerator zugeschaltet werden, und ohne weitere Vorbereitungen ist die Sauna betriebsbereit. Allerdings sollte man einige Dinge beachten, um sich auch richtig wohlzufühlen:

  1. Die Duschkabine, die zusätzlich als Dampfsauna verwendet werden soll, muß schon ein vernünftiges Innenmaß haben. Denn man will sich ja eine ganze Weile darin aufhalten, meiner Meinung nach ist ein Kantenmaß von einem Meter schon das Mindeste. Besser sind natürlich die geräumigen Duschtempel, die es auch mit Dampfgenerator gibt und die sogar von mehreren Personen gleichzeitig genutzt werden können.
  2. Natürlich braucht so eine Dampfsauna ein gut funktionierendes Belüftungssystem, denn schließlich hält man sich ja in einem kleinen geschlossenem Raum auf und will natürlich nicht ersticken
  3. Weil der Aufenthalt in einer Sauna entspannen soll, wird man nicht nur ein paar Minuten schwitzen wollen. Deshalb ist eine Sitzgelegenheit von großem Vorteil.
  4. Und auch einige Extras sind nicht schlecht: Etwas Musik oder die Möglichkeit, die Luft zusätzlich mit Aromadüften anzureichern. das hilft zum Beispiel auch gut gegen eine beginnende Erkältung

Ausstattung einer Dampfsauna

Die meisten guten Systeme haben von Hause aus schon eine gute Ausstattung. Wie schon geschrieben, sollte ein Sitz dazu gehören, ebenso stabile Brausegarnitur und Möglichkeiten, etwas abzulegen.

Wichtig ist aber vor allem, daß die ganze Duschkabine stabil und hochwertig verarbeitet ist. Die Seitenwände, ebenso die Tür, sollten aus nicht zu dünnem Sicherheitsglas bestehen, außerdem ist die Funktion der Tür genau zu testen. Denn die wird ziemlich oft bewegt in ihrem Leben und sollte auch nach langer Zeit noch leichtgängig sein und dicht schließen.